Social Media und HR, eine Blogparade wie für mich gemacht! Isabell Grundschober von der Donau Uni Krems möchte unter anderem wissen, was die Kommunikation in sozialen Netzwerken für den Bereich Human Resources bedeutet und auch wie man mit dem Nachteil Zeitfresser Social Media als HR-Professional umgehen kann.

Ich habe schon an der einen oder anderen Blogparade teilgenommen (und überlege immer wieder mal selbst eine ins Leben zu rufen, aber Gott sei Dank setzen das dann immer andere um und ich kann dazu beitragen ;-).

Hier konkret die Fragestellung:;-

Was bedeutet die Kommunikation in sozialen Netzwerken für den Bereich Human Resources? Welche Rolle kann Blogging im HR spielen?
Ihre eigene Erfahrung: (Wie) Nutzen Sie als HR-Professional soziale Medien und Blogging? Persönlich und oder beruflich – oder verschwimmen vielleicht die Grenzen? Wie gehen Sie damit um?

Soziale Medien – das bedeutet oft auch Reizüberflutung oder kann ein Zeitfresser sein. Wie kann man mit diesem Nachteil und auch anderen Nachteilen als HR-Professional umgehen?

Als Expertin für Social Media Recruiting finde ich es wahnsinnig schade, wie viel Potenzial HR herschenkt. Laut der Studie BEST RECRUITERS 2019/2020 ist die Qualität des Recruitings allgemein über die Jahre konstant gestiegen, Social Media und der persönliche Kontakt werden allerdings oft vernachlässigt.

Leider ist hier HR zum Teil noch sehr in Prozessen und Strukturen verhaftet, die vor einigen Jahren absolut sinnvoll und adäquat waren. Als Recruitingverantwortliche wünsche ich mir die Kontaktaufnahme bitte ausschließlich über mein Bewerbungsmanagementsystem. Natürlich bietet mir das (hoffentlich) einen Überblick und ist auch DSGVO-konform. Allerdings sind die Menschen mittlerweile daran gewöhnt, über verschiedenste Medien direkt zu kommunizieren. Ein Posting, das ich auf LinkedIn veröffentliche hat eben (hoffentlich) zur Folge, dass mich jemand aufgrund dessen anschreibt.

Dies führt dazu, dass die Kommunikationskanäle immer unübersichtlicher werden (das geht mir selbst auch so), aber ein Tool wie zum Beispiel Franz kann hier Abhilfe schaffen.

Würden HR-Verantwortliche bloggen, hätten sie nicht nur den unschätzbaren Vorteil, dass ihre Karrierewebseite mit frischem Content versorgt wird (der hoffentlich nicht nur Google – Stichwort SEO –gefällt, sondern auch ihrer Zielgruppe) sondern würden sich auch wesentlich besser mit dem Thema Zielgruppendefinition, der Karrierewebseite und der Auffindbarkeit in Google auskennen. Alles Vorteile, wenn es um die Gewinnung von Talenten geht.

Ich selbst bleibe durch Social Media fachlich up to date, so sind mein Facebook- und mein Twitter-Feed eine Ansammlung von Social Media und Recruiting relevanten News. Auf meinem Blog habe ich viele Tipps zum Thema Social Media Recruiting zur Verfügung gestellt und werde dies auch weiterhin tun.

Auf allen Kanälen unterwegs und präsent zu sein, erfordert tatsächlich zeitliche Ressourcen und bedeutet – für mich ganz persönlich – die digitale Zeit einfach zu beschränken bzw. die Benachrichtigungen auf meinem Smartphone einfach abzustellen. Ich plane meinen Content und nütze Tools für die Verbreitung. All das habe ich in den vergangenen Jahren gelernt und davon gebe ich vieles an meine Kundschaft weiter.

Wie du vermutlich schon bemerkt hast, bin ich bei diesem Blogbeitrag nicht auf alle Aspekte eingegangen, aber es gibt ja hier schon einige Beiträge, die thematisch sehr gut dazu passen.

Der Einsatz von Social Media im Recruiting bedeutet Kommunikation mit potenziellen Mitarbeiterinnen. Ich bin absolut überzeugt davon, dass die unkomplizierte Kontaktaufnahme auch dafür sorgt, dass Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia

PS: Nächste Woche verrate ich dir, warum Active Sourcing und Social Media Recruiting voneinander profitieren. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

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