Ich habe keine Angst um meinen Job. Ich würde mich von Vera interviewen lassen (aber nur zu Testzwecken) und ich bin überzeugt, dass uns KI im Recruiting unterstützen kann. Wer ist Vera fragst du dich?  
Darf ich vorstellen:

AI is one of the most important things humanity is working on. It is more profound than electricity or fire”, meint Google CEO Sundar Pichai bei einer Konferenz. Grund genug, sich mit KI und Recruiting auseinanderzusetzen. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten wie zum Beispiel: 

  • CV ParsingDaten aus Dokumenten werden ausgelesen und in eine strukturierte Form gebracht bzw. den entsprechenden Feldern zugeordnet. Das ist ein Vorteil für Bewerberinnen, aber auch für Recruitingverantwortliche und schafft Zeitersparnis auf beiden Seiten.
  • Einsatz von Chatbots zum Beispiel auf deiner Karriere-Seite. Hier könnten Fragen von Bewerberinnen schnell und unkompliziert beantwortet werden wie etwa: „Ist der Job noch vakant?“, „Ich habe das geforderte Studium nicht abgeschlossen, kann ich mich trotzdem bewerben?“, „Wo genau ist der Arbeitsort?“ oder Ähnliches. Wer keinen Chatbot auf der Karriereseite integrieren kann – ähem möchte – kann sich auch anders helfen und zum Beispiel den Facebook-Messenger als Chatbot verwenden. 
  • Ich persönlich finde die Terminkoordination für Kennenlerngespräche immer ziemlich nervig. Vielleicht lasse ich das künftig einfach Google Assistant übernehmen? Klick um zu Tweeten


    Eine Alternative sind übrigens Buchungssysteme, wo sich Bewerberinnen aus vorgegebenen Zeitslots einfach den aussuchen, der am besten passt. 

  • Big Data oder Analytics können nicht nur im Recruiting helfen, sondern auch dabei, Fluktuation zu vermeiden. Beispielsweise stellte das HR-Team von Google fest, dass die Kündigungsrate unter Mitarbeiterinnen, die aus der Elternzeit zurückkamen, besonders hoch war. Indem Google den Urlaubsanspruch erhöhte, konnte das Unternehmen die Fluktuationsrate um 50 Prozent reduzieren. 
  • Künftig wird das Smartphone übrigens die Jobsuche ersetzen, weil es den gespeicherten Lebenslauf automatisch mit aktuellen Stellenausschreibungen abgleicht

Was denkst du, erwarten uns spannende Zukunftsaussichten oder eine düstere virtuelle Welt à la Matrix? Lass mich wissen, wie du das siehst!
Herzliche Grüße
Claudia 

PS: Nächste Woche erwartet dich eine Übersicht mit den wichtigsten HR-Veranstaltungen im Herbst. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach– damit Recruiting auch für dich wieder einfach wird.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code