Active Sourcing und Social Media Recruiting sind die beiden Themen, auf die ich mich im Recruiting spezialisiert habe. Leider werden diese beiden oft unabhängig voneinander betrachtet (und auch durchgeführt), dabei können sie sich perfekt unterstützen.

Vielleicht hast du einen meiner Active Sourcing Workshops besucht, hast meinen Onlinekurs absolviert oder schon mehrere meiner Blogbeiträge darüber gelesen. Wenn ja, dann weißt du sicher schon, dass ich immer wieder betone, dass die Direktansprache von potenziellen Mitarbeiterinnen auf XING, LinkedIn oder anderen Plattformen nicht Active Sourcing ist – auch wenn die Plattformen eine wichtige Rolle im Active Sourcing spielen. Wenn du also künftig auf Active Sourcing als Recruitingmaßnahme setzen möchtest, dann solltest du dich auch mit Social Media auseinandersetzen und deren Möglichkeiten auch gleich für dein Recruiting nutzen. Beides gemeinsam ist nämlich eine großartige Kombination im „Kampf“ gegen den Fachkräftemangel (ich mag diese Phrase ja so gar nicht, hab ich das schon mal erwähnt? Das war eine rhetorische Frage, ja habe ich, hier nämlich).

Warum das ist, möchte ich dir kurz erklären:

Social Media Recruiting bedeutet auch, als Arbeitgeber sichtbar zu sein und das ist genau genommen auch ein Ziel von Active Sourcing. Klick um zu TweetenGeht es beim Active Sourcing darum, herauszufinden, wo sich deine potenziellen Kolleginnen aufhalten, mit ihnen in Kontakt zu kommen und auch zu bleiben, ist Social Media Recruiting eine Möglichkeit, erst einmal darauf hinzuweisen, dass es dich und dein Unternehmen gibt bzw. – und das ist der größte Vorteil überhaupt – einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Das können ganz profane Dinge sein, wie zum Beispiel ein Schnappschuss von einem Meeting, dem Mittagessen im Betriebsrestaurant oder den Arbeitsplätzen. Dabei geht es streng genommen wohl eher um Employer Branding, am Ende aber zahlen alle Maßnahmen darauf ein, offene Positionen zu besetzen. Je mehr Reichweite du mit deinen Inhalten auf Social Media bei deiner Zielgruppe erreichen kannst, desto besser.

Wie du siehst verschwimmen die Grenzen manchmal – Active Sourcing, Social Media Recruiting oder Employer Branding: unterschiedliche Maßnahmen, unterschiedliche Tools, unterschiedliche Zugänge. Was sie gemeinsam haben, ist das Ziel, nämlich als potenzieller und ansprechender Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Das erreichst du, wenn du die Möglichkeiten der einzelnen Maßnahmen kennst und in der richtigen Kombination einsetzt.

Geht es etwa darum, einen konkreten Job zu promoten, kannst du die Kolleginnen und Führungskräfte auf Social Media taggen (also auf sie verlinken und natürlich nur, wenn sie einverstanden sind). So erhöhst du nicht nur die Reichweite deines Jobpostings, sondern bist vor allem sehr nahe an der gewünschten Zielgruppe dran. Und schon ist der erste Schritt im Active Sourcing getan.

Verknüpfe also deine Maßnahmen zu Active Sourcing und Social Media Recruiting – damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia

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